Cash machen mit den Smartphone-Singles

Der Jahresumsatz bei Singlebörsen-Anbietern stieg laut Singleboersen-Vergleich.de auf knapp 192 Millionen Euro, nachdem er in den beiden Vorjahren eingebrochen war.

Smartphone-Girl am Beach - Bild: IngImage

Geflirtet und nach einem Lebenspartner im Internet gesucht wird dank Smartphone mittlerweile überall. Allerdings sei die Zahlungsbereitschaft der mobilen Nutzer deutlich niedriger als über PC und Notebook. Deshalb hätten die Singlebörsen-Betreiber ihren Fokus 2014 darauf gelegt, ihre mobilen Angebote technisch und verkaufspsychologisch weiterzuentwickeln - mit Erfolg:

Nach rückläufigen Umsätzen in 2012 und 2013 konnte sich der Markt im vorangehenden Kalenderjahr mit einem Plus von 3,1 % auf 191,6 Mio. Euro stabilisieren. Den Löwenanteil an der Erholung der Umsatzkurve hatten einzelne marktführende Player wie Parship oder Lovoo vor allem dadurch, dass sie den Werbedruck nochmals deutlich erhöht haben.

Mit AdultFriendFinder (Sexkontakte) und AshleyMadison (Seitensprung) waren im Sommer 2015 gleich zwei Giganten unter den internationalen Erotik-Dating-Portalen vom Datenklau im großen Stil betroffen. Trotz der Veröffentlichung mehrerer Millionen persönlicher Mitgliederdaten setzen die Nutzer ihre Suche nach unverbindlichen Äffaren im Web unbeirrt fort: Die Zahl der Neuanmeldungen lag im August 2015 sogar höher als vor dem Daten-Hack.

"Der große Singlebörsen-Vergleich" betätigt sich als unabhängiger Beobachter des deutschen Online-Dating-Marktes. Partnersuchende finden Testergebnisse zu führenden Singleportalen und Tipps zum Flirten im Internet.